Meist geraten Personaler unter den Verdacht des Gebrauches von unsauberen oder gar ausbeuterischen Methoden. Doch hinter den Aufgaben eines Personalers verbirgt sich etwas ganz Anderes: Der Personaler ist Bindeglied zwischen dem Unternehmen und den Arbeitnehmern.
Der Personaler übernimmt im Unternehmen eine vielseitige Rolle als Koordinator, Generalist, Spezialist, Stratege, Entwickler, Berater, Coach, Führer, Vermittler, Controller, Verwalter, Impulsgeber, Motivator, Überzeuger, Sanierer oder gar als Sündenbock.
Ein guter Personaler zeichnet sich dadurch aus, den vielfältigen Forderungen und Bedürfnissen der unterschiedlichen Kunden unter der Beachtung der Gesamtunternehmensziele gerecht zu werden. Die Arbeit des Personalers wird von vielen Konzepten und der Erwartungshaltung beeinflusst, dass die Personalabteilung die Trends in schlüssige Unternehmenskonzepte verwandelt. Doch es erfordert Zeit und auch Ressourcen, um dem Veränderungs-, Retentions-, Kultur- und Wissensmanagement, Benchmarketing oder Employee Self Service, um nur einige Bereiche zu erwähnen, gerecht zu werden.
Der Personaler muss den zahlreichen Anforderungen und Veränderungen nachkommen: Mit Innovativität und der Unterscheidung zwischen wichtigen Entwicklungen und Eintagsfliegen. Die geforderten Qualifikationen sind umso höher, je mehr Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt sind. Die Anforderungen und Aufgaben sind umso vielfältiger, je heterogener die verschiedenen Mitarbeitergruppen sich im Unternehmen sich darstellen.
Der Personaler betreut meistens die Gesamtheit sämtlicher interner Mitarbeitergruppen wie Geschäftsleitung, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vorgesetzte sowie Betriebsrat. Hierbei gibt es einen Großteil an gemeinsamen Wünschen, Forderungen und Zielen, jedoch ebenso um verschiedene Gruppen, welche sich diametral entgegenstehen. Die Aufgabe des Personalers ist: Vermittlung zwischen den Parteien, Aufzeigen von Erfordernissen sowie Motivation und Verhandlung, um für die Gesamtheit Resultate zu erzielen.
Kommt der Personaler dieser Aufgabe nicht gerecht, kann dies der Firma teuer zu stehen kommen. Dabei ist alles erlaubt, was zum Unternehmenserfolg beiträgt. Funktionale können mit divisionalen Gliederungsformen hierbei verknüpft werden oder auch neue Organisationsformen können geschaffen werden.