Prüfungsstress wie in der Schule, sowie eine ungewisse Zukunft, sind die Gewürze der Einstellungsverfahren. Und damit können die wenigsten Bewerber locker umgehen. Dabei hilft es, sich im Vorfeld mit den drei Formen von Einstellungsverfahren auseinanderzusetzen.
Beim Einstellungsverfahren mittels Leistungstest, liegt das gesamte Augenmerk auf der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit des Bewerbers. Wie strukturiert und gründlich arbeitet jemand, trotz hohen Stressfaktors? Die Aufgabenstellungen an sich sind meist simpel: weniger komplizierte Rechenaufgaben oder das Ergänzen von fehlenden Buchstaben in einem Wort. Entscheidend ist der Zeitdruck. Vor dem Einstellungsverfahren sollte der Bewerber sich selbst Aufgaben stellen, die er in begrenzter Zeit erledigen muss.
Intelligenztests im Einstellungsverfahren konzentrieren sich in der Regel auf mathematische und sprachliche Fähigkeiten oder Logik. Worauf der Schwerpunkt liegt, kommt auf die angebotene Stelle an. Tabellen, Grafiken und Textaufgaben erwarten den Bewerber in der Mathematik. Dabei geht es nicht um ein Fachwissen der höheren Mathematik, sondern um Grundlegendes wie Prozent- oder Flächenberechnungen.
Im Sprachtest müssen Wörter und Texte verstanden werden. Oft sind dazu Kernaussagen herauszuschreiben. Für vorgegebene Wörter müssen Synonyme oder Gegenteile genannt werden. Logiktests verlangen meist das Fortsetzen von Buchstaben- und Zahlenreihen, sowie Aufgaben aus dem Alltag.
Bei Intelligenztests gilt “Ruhe bewahren”. Zur Vorbereitung werden im Web zahlreiche kostenlose IQ-Tests angeboten. Mit diesen lässt sich die “Denkweise” solcher Tests einüben.
Worauf sich am Schwersten vorzubereiten ist, ist der Persönlichkeitstest fürs Einstellungsverfahren. “Authentisch bleiben” ist hier geboten. Die Testfragen zielen auf berufsbezogene Eigenschaften des Bewerbers ab, wie Flexibilität, soziale Kompetenz und Höflichkeit, Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit und Motivation. Der Bewerber muss sich darüber im Klaren sein, wer er ist.